
Kronen Zeitung
GEGEN RIED
WAC kann auch mit Neo-Coach nicht gewinnen
Der Wolfsberger AC hat am Samstag beim Lavanttaler Trainerdebüt von Thomas Silberberger ein 0:0 gegen die SV Ried erkämpft. Damit gelang den Kärntnern im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga nicht der erhoffte Befreiungsschlag.
Der WAC hält in der Qualifikationsgruppe bei 15 Punkten und hat nun zwei Duelle mit Endspielcharakter gegen Schlusslicht Blau-Weiß Linz anstehen. Ried hat bereits 21 Zähler auf dem Konto und darf sich nun auf ein Doppel gegen den GAK freuen.
Silberberger nahm seine neuen Spieler, die seit vier Monaten sieglos sind, vor der Partie in Schutz. „Ich bin jetzt der vierte Übungsleiter. Es kommt der vierte Führungsstil auf die Mannschaft zu, jeder hat eine andere Ansprache. Jeder Trainerwechsel hinterlässt bei jeder Mannschaft Hoffnungen und zugleich Narben. Es ist jetzt ganz wichtig, dass man die Jungs aufbaut“, meinte der 52-jährige Tiroler auf Sky und erklärte, die Mannschaft sei intakt. Auf den neuen Trainer wartet jedoch noch jede Menge Arbeit, wie auch das Match gegen Ried zeigte.
Umstellung der WAC-Verteidigung
Silberberger stellte in der WAC-Defensive auf drei Innenverteidiger um und gab Führungsspieler Dominik Baumgartner das Vertrauen. Der Kapitän war zuletzt unter Ismail Atalan nur auf der Bank gesessen. Hinten rechts bot der Neo-Coach zudem Stürmer Angelo Gattermayer auf. Linksverteidiger Rene Renner wiederum musste bereits nach gut einer Viertelstunde wegen einer Schulterverletzung vom Feld. Er wurde durch David Djuric ersetzt, der damit zu seinem Ligadebüt kam.
In einer fahrigen Partie war Ried zunächst spielbestimmend, die erste gute Gelegenheit hatten aber die Gastgeber: Nach einer listigen Freistoßvariante prüfte Nicolas Wimmer SVR-Goalie Andreas Leitner, der aber auf dem Posten war (23.). Auf der Gegenseite vergab Antonio Van Wyk eine Topchance zur Führung. Der Südafrikaner scheiterte nach Bajic-Pass aus wenigen Metern an Keeper Nikolas Polster, der den Ball an die Latte abwehrte (32.). Ansonsten sahen die Zuschauer wenig Erbauliches und viele kleine Nickligkeiten zwischen beiden Teams.
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Abnützungskampf
Nach der Pause hatte Ante Bajic das 1:0 für die Innviertler auf dem Fuß, aber Polsters Faust wehrte dessen Schuss reaktionsschnell ab (51.). Der Abnützungskampf zeitigte unterdessen weitere „Opfer“: Für Rieds Van Wyk (50.) und WAC-Stürmer Jessic Ngankam (57.) war der Arbeitstag nach Blessuren vorzeitig vorbei.
Die Partie blieb auf dürftigem Niveau, wenngleich die Gastgeber nun mehr Zug zum Tor bewiesen. Drei WAC-„Joker“ fanden daher Möglichkeiten vor: Ein Schuss von Köln-Leihspieler Emin Kujovic wehrte Leitner ab (63.), Erik Kojzek konnte aus einem Patzer der Gäste kein Kapital schlagen und schoss vorbei (74.), und Fabian Wohlmuth setzte nach einem Corner den Ball per Kopf ans Lattengebälk (83.). Auf der Gegenseite rettete erneut Polster gegen Bajic (81.) und in höchster Not gegen Joris Boguo (91.).
WAC – SV Ried 0:0
Wolfsberg, Lavanttal-Arena, SR Weinberger
WAC: Polster – Gattermayer, Baumgartner, C. Diabate, N. Wimmer, Renner (19. Djuric) – Sulzner (57. Kujovic), Piesinger – Zukic (80. Wohlmuth), Avdijaj (57. Kojzek) – Ngankam (57. Atanga)
Ried: Leitner – Havenaar, Sollbauer, Steurer – Bajic, Maart, Rasner (46. Mayer), Pomer – Bajlicz (67. Nasrawe), Mutandwa, Van Wyk (50. Boguo)
Gelbe Karten: keine bzw. Rasner, Pomer
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